Scharkon Lichtkonzepte GmbH Kruppstraße 47 59227 Ahlen
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Bienenpatenschaft gegen das Insektensterben

Frank Scharschmidt, geschäftsführender Gesellschafter von scharkon, schloss eine Patenschaft für drei Bienenvölker mit Imker Dunja und Jan Lies von Hammer Honig. „Durch unseren neuen Standort in Hamm an der Langen Reihe, kam der Kontakt zum Imkerpaar zustande“, sagt Frank Scharschmidt. „Der Standort ist perfekt. Die hinter der Langen Reihe liegenden Wiesen und das knapp 120 Hektar große Naturschutzgebiet Geithewald bieten ideale Lebensbedingungen für die Bienen. In einem Umkreis von rund drei Kilometern suchen sich die Bienen ihre Nahrung. So werden die scharkon Bienen in Zukunft rund um den Standort zahlreiche Bäume und Pflanzen bestäuben.

Eine Patenschaft zum Schutz der Honigbiene
Mit der Ansiedlung der drei Bienenvölker leistet scharkon einen Beitrag gegen das Sterben der Honigbiene und setzt ein regionales Zeichen für die Natur. „Wir sind überzeugt, dass die erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens untrennbar mit unserem Engagement für Nachhaltigkeit verbunden ist – im Kleinen ebenso wie im Großen“, so Scharschmidt.

Die Bienenanzahl in Deutschland geht seit Jahrzehnten insgesamt zurück. Aufgrund ihrer Bedeutung für die Natur sind Bienen mit der Bienenschutzverordnung geschützt. Doch den Tieren fehlt es zunehmend an geeigneten Lebensräumen. „Als Unternehmer sehe ich mich besonders in der Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt“, berichtet Scharschmidt. „Wir setzen schon seit Jahren bei unseren Lichtkonzepten LED-Leuchten ein. LED-Beleuchtung ist zukunftsorientiert, ressourcenschonend und trägt zum Klimaschutz bei. Gerade bei der Beleuchtung gibt es enorme Einsparpotentiale gegenüber herkömmlichen Lösungen.

Nachhaltige Lichtkonzepte
Fragen zur Nachhaltigkeit und damit zu den langfristigen Folgen unternehmerischer Aktivitäten gewinnen bei der Auswahl von Lichtkonzepten zunehmend an Bedeutung. LED gilt als Schlüsseltechnologie für eine grüne Zukunft. Zu ihren Vorteilen zählt neben der ausgezeichneten Lichtqualität die hohe Energieeffizienz. Die lange Lebensdauer spart Wartungs- und Entsorgungskosten. LEDs werden ohne Quecksilber hergestellt, dadurch sind sie auch nicht als Sondermüll zu entsorgen.

Eine Bienenpatenschaft über drei Völker vereinbarte Frank Scharschmidt mit Jan Lies.

Bienenpatenschaft gegen das Insektensterben

Mit der Bienenpatenschaft ein Zeichen für den Naturschutz setzen.

Im Interview beantworten Frank Scharschmidt, Geschäftsführer von scharkon Lictkonzepte und Imker Jan Lies Fragen zur Bienepatenschaft:

Warum wurde die Bienenpatenschaft übernommen?
Scharschmidt: Neben den aktuellen Hitzewellen erleben wir derzeit ein Baum- und Insektensterben. Aus meiner Sicht zeigen diese Entwicklungen, dass der Klimawandel uns alle angeht. Darum finde ich, dass jeder für sich im Kleinen einen Beitrag für die Natur leisten sollte.

Welchen Beitrag leistet eigentlich die Biene für die Natur?
Lies: Insekten insgesamt sind für unsere Natur wichtig. Die Bienen spielen hier eine zentrale Rolle, und zwar Wild- und Honigbienen gleichermaßen. 80 Prozent aller Pflanzenarten sind auf eine Fremdbestäubung angewiesen und davon werden wiederum ca. 80 Prozent durch Honigbienen bestäubt, sagt das Umweltbundesamt. Darum hatte Albert Einstein recht: Stirbt die Biene, stirbt auch innerhalb weniger Jahre der Mensch.

Was genau beinhaltet die Patenschaft?
Scharschmidt: Wir übernehmen die Patenschaft für drei Völker und unterstützen die Imkerei, die so mehr Völker pflegt also zuvor. Zudem kaufen wir dort auch Honig, um so wieder unseren Kunden an den Wert der Biene zu erinnern und zugleich mit einem Naturprodukt etwas Gutes zu tun.

Welche Rolle spielt Honig in der Imkerei?
Lies: Die Biene gilt als eines der wichtigsten Nutztiere, was weniger am Honig als vielmehr an der Bestäubungsarbeit liegt. Betrachten wir den Honig als Nahrungsmittel: Für 500 Gramm Honig, also ein handelsübliches Glas, müssen Arbeitsbienen rund 40.000 Mal ausfliegen, sagt der Deutsche Imkerbund.

Bienen sind also Hochleistungstierchen. Für die CO2-Diskussion im Klimawandel ist relevant, dass 80 Prozent des hierzulande konsumierten Honigs importiert wird. Das ist für die Klimabilanz schlimm. Darum sind lokale Bienenpatenschaften schon deshalb wichtig, damit wir solche Nahrungsmittel ortsnah produzieren können. Wir als Hobbyimker helfen dabei.

Wie engagiert sich scharkon Lichkonzept in Bezug auf seine Produktionsweise für die Natur? Stichwort: Lichtverschmutzung.
Scharschmidt: Das ist für unsere Branche ein sehr wichtiges Stichwort. Nehmen Sie nur den Bereich der immer beliebter werdenden Außenbeleuchtung und Gebäudeinszenierungen. Hier werden zunehmend LEDs eingesetzt. Dank der nicht vorhandenen UV-Strahlung gilt LED-Beleuchtung sogar als insekten–freundlich. Wie Studien belegen, sind besonders warmweiße LED geeignet, da diese von Insekten kaum bis gar nicht wahrgenommen werden kann und als Lichtquelle nicht angeflogen werden.

Wie können sich Unternehmen noch für Umwelt und Klimaschutz engagieren?
Lies: Wir brauchen mehr Initiative bei Unternehmen, Mitarbeitern und jedem einzelnen Bürger. Bienen- und Insektenpatenschaften sind nur eine Idee. Fordern Sie Ihren Nachbarn auf, seinen Steingarten durch bunte Bienenweiden zu ersetzen. Bauen Sie Insektenhotels, die sich mit einfachsten Mitteln einrichten lassen. Forsten Sie Gärten mit Bäumen und Büschen auf. Informieren Sie sich, welche Pflanzen auch im Spätsommer eine attraktive Bienenweide ergeben. Lassen Sie auch das Herbstlaub ruhig liegen. Dort fühlen sich Insekten wohl. Und vor allem gilt: Unkrautvernichter sind gewerblich wie privat tabu!
Scharschmidt: Auf unserem Firmengelände haben wir auch Bienenweiden gesät. Vielleicht regt das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Nachahmung im eigenen Garten an.

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