Basiswissen LED

Lebensdauer von LEDs

Üblicherweise geben Hersteller für ihre LEDs eine mittlere Lebensdauer von 50.000 an. In dieser Zeit sind 50% der verwendeten LEDs ausgefallen. LEDs sind derzeit mit die langlebigsten Leuchtmittel, die heute erhältlich sind. LEDs fallen im Gegensatz zu anderen Lichtquellen seltener aus, lediglich nimmt der Lichtstrom über die Betriebsdauer leicht ab. In der Praxis sind LEDs während ihrer gesamten Einsatzzeit praktisch wartungsfrei.

Haupteinflussfaktor auf die Lebensdauer ist die Temperatur. Die bei der Lichtentstehung erzeugte Wärme muss durch entsprechende Kühlkörper oder eine entsprechende Einbaumethode abgleitet werden. Dies gilt sowohl für die einzelne LED also auch für ein ganzes LED-Modul. Grundsätzlich gilt: Je kühler, desto länger die Lebensdauer und desto effizienter und heller die LED.

Weiterer Einflussfaktor auf die Lebensdauer ist die Beeinträchtigung durch Feuchtigkeit. Die LED selbst ist robust, unempfindlich, vibrationsfest und bruchsicher. Feuchtigkeit ist für die LED selbst kein Problem, sondern die verschiedenen Metallteile, Anschlüsse sowie elektronische Bauteile innerhalb eines LED-Moduls sind empfindlich, können korrodieren und können so zu einem Ausfall des Moduls führen. Eine geeignete Auswahl der Materialen der LED verhindert ein Korrodieren. Ein Schutz vor Feuchtigkeit ist unbedingt notwendig, um eine möglichst hohe Lebensdauer der LED-Module zu erreichen.

Die nachfolgende Grafik (Quelle: Regiolux) zeigt die Lebensdauer verschiedener Leuchtmittel im Vergleich.

Vergleich_lebensdauer

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